Presse

Bester Heinz Erhardt Darsteller – ARD 2010

 

Stürmischer Applaus für eine „formidejble“ Heinz-Erhardt-Revue

Volles Haus und ein begeistert mitgehendes Publikum, das sich mit nicht enden wollendem Applaus für einen überaus gut gelungenen Abend bei Hauptdarsteller Thorsten Hamer und den ihn unterstützenden Mitgliedern des Weyher Theaters bedankte. Das ist die Premieren-Bilanz der Heinz-Erhardt-Revue „NACHDEM ICH MICH HIER VERSAMMELT HABE“. Thorsten Hamer eilt der Ruf voraus, nicht nur einer der besten, sondern der beste Heinz-Erhardt-Interpret zu sein. Er präsentierte sich nicht als Kopie von Heinz Erhardt, sondern als einfühlsamer Interpret und Darsteller mit erkennbarem Eigencharakter.Dort wo Gegenparts erforderlich waren, von Nathalie Bretschneider und Marc Gelhart sowie Pianist Kevin Kuhlmann erfrischend und stilsicher unterstützt, brannte Hamer dann ein wahres Feuerwerk von Zwerchfell strapazierenden Gedichten, Sketchen und Liedern Erhardts ab. Bei Klassikern aus Erhardts Repertoire verstand Hamer es trefflich, sein Publikum ganz im Stile Erhardts einzubeziehen und mitspielen zu lassen – bis hin zum gemeinschaftlichen Vortrag der Gedichte von der Made und ihrem Kinde sowie des Königs Erl.In Auswahl und Arrangement hat Hamer ein gutes Händchen bewiesen. Ritter Fips fehlt da so wenig, wie der vorgebliche Sketch „aus dem Hut“, in dem nur Wörter benutzt werden, die mit G anfangen. Und auch Wiederhörer hatten ihre Freude an der Begegnung mit der polyglotten Katze, der Sauerkraut schöpfenden Pechmarie oder den „Tauchenichten“, der grässlichen Königstochter und dem regierenden Scheich von Hamudistan. Wer gerne herzhaft über Wortspiele und intelligente Blödeleien lacht, sollte sich die Heinz-Erhardt-Revue des Weyher Theaters nicht entgehen lassen. (Kreiszeitung; 22.01.2016)

Goethe-Glatze, Mundschmiss und noch’n Gedicht
Thorsten Hamer schlüpfte vor dem Festhallen-Publikum brillant in die Rolle des unvergessenen Heinz Erhardt

Thorsten Hamer, der Gründer des Leo-Theaters in Wuppertal, Schauspieler, Komödiant und fabelhafter Heinz-Erhardt-Imitator, erzielte auch mit kleinen aktuellen Seitenhieben in der ausverkauften Viersener Festhalle große Lacherfolge.
Man konnte mitunter glauben, den beliebten deutschen Komiker der Nachkriegszeit wieder auferstanden zu sehen. Mit äußerster Genauigkeit ahmte Hamer Aussehen, Körperhaltung, Bewegung, Gestik, Stimme und Aussprache Heinz Erhardts nach. Und wie Erhardt wusste auch Hamer Pointen zu setzen – durch verzögerte Pausen, durch absichtlich falsche Betonungen und durch Unterbrechungen des roten Fadens mit Banalitäten.

Da waren sie wieder, die unvergessenen Wortspiele Heinz Erhardts. Aus der Schillerlocke wurde die Goethe-Glatze, aus dem Maulwurf der Mundschmiss, und natürlich hatte die Made mit dem Kinde nichts mit der Made in Germany zu tun. Eng beieinander lagen Wein- und Rembrandt; aus Nietzsches Zarathustra wurde der Zahnarzt Tustra. Zusammen mit dem Nasshorn ließ auch noch das Trockenhorn grüßen.Natürlich kannten die Zuhörer die meisten Pointen schon und warteten auf sie. Hamer ging geschickt damit um und animierte das Publikum in der Festhalle dazu, die Reime mitzusprechen oder die Vers-Endungen gleich allein zu übernehmen. Bewundernswert war auch die immense Gedächtnis-Leistung des Komikers. Ohne Manuskript und ohne jedes Stocken blieb Hamer stets auf Hochtouren.

-Rheinische Post 2018

Thorsten Hamer weckt mit seiner Heinz-Erhardt-Revue am Weyher Theater die Lachmuskeln aus dem Winterschlaf Eine Hommage – nicht nur an die Made

Was haben die Komödianten Loriot und Heinz Erhardt gemeinsam? Sie haben nicht nur den Humor von ganzen Generationen geprägt, sondern sie erfreuen sich, auch wenn sie bereits verstorben sind, heutzutage noch einer großen Beliebtheit. Wie präsent ihr Werk weiterhin ist, zeigt sich allein schon im Weyher Theater. Dort feierte nach den erfolgreichen Vorstellungen von „LORIOTS DRAMATISCHE WERKE“ die neue Heinz-Erhardt-Revue „NACHDEM ICH MICH HIER VERSAMMELT HABE“ eine äußerst gelungene Premiere.Bei der Inszenierung von und mit Ensemblemitglied Thorsten Hamer wurden nicht nur die unvergessenen Sprüche und Gedichte von Heinz Erhardt wieder mit Leben gefüllt, sondern zugleich die einzelnen Lachmuskeln des Publikums aus dem Winterschlaf geweckt. Dieses Szenario zog sich wie ein roter Faden durch den zweistündigen kurzweiligen und äußerst unterhaltsamen Theaterabend.Im Zuge der lebhaften Revue konnten sich die Premierenbesucher nun an den Gedichten, Sprüchen („Frauen sind die Juwelen der Schöpfung. Man muss sie mit Fassung tragen.“) und Szenen des berühmten Komikers erfreuen. Diese trug Thorsten Hamer – stilecht im schwarzen Anzug und mit der typischen runden Brille – tadellos und mit großer Spielfreude mit Unterstützung von Marc Gelhart und Nathalie Bretschneider sowie Kevin Kuhlmann am Klavier vor und trat dabei immer wieder in den Dialog mit dem Publikum. Es waren allerdings nicht nur die sprachlichen Inhalte, sondern zugleich die Gestik und Mimik des Parodisten, die immer wieder für großes Gelächter und Szenenapplaus sorgten.Thorsten Hamer schaffte es im Laufe des Abends ohne Unterlass, sein Publikum zu unterhalten und zu begeistern. Jeder Satz, jede Anekdote und jeder Kommentar wurden dabei mit Beifall und Gelächter honoriert.Am Ende der Vorstellung setzte sich diese Begeisterung zunächst in lauten Ausrufen wie „Genial“, „Fabelhaft“ und „Gelungen“ sowie mit anhaltenden stehenden Ovationen fort. Und wieder einmal ist es den Verantwortlichen des Weyher Theaters gelungen, dass die Besucher am Ende glücklich und mit einem Lächeln im Gesicht das Schauspielhaus verließen. (Weser-Kurier; 22.01.2016)

Schmunzelmeister nannte man ihn. Oder den Humoristen des Wirtschaftswunders. Vergessen Sie diese angestaubten Bezeichnungen von gestern. Wie viel Spaß die Gedichte und Sketche von Heinz Erhardt noch heute machen, wie zeitlos sie sind, zeigt die nach ihm benannte Revue. Premiere hatte sie in der Kammeroper Köln und erntete Standing Ovations.

„Hinter eines Baumes Rinde, saß die Made mit dem …“ – natürlich kennen die meisten der Zuschauer ihren Heinz Erhardt und ergänzen lautstark „Kinde“. Auch bei anderen Reimereien zeigt sich das Publikum überaus textsicher. Da hat Thorsten Hamer leichtes Spiel. Zwar ist seine Stimme etwas tiefer als das Original, aber sonst glaubt man, den 1979 gestorbenen Dichter persönlich auf der Bühne zu erleben. Nicht zufällig wurde der Solinger 2010 in der ARD zum besten Heinz-Erhardt-Darsteller gekürt.

Das gescheitelte gegelte Haar, die dicke schwarze Hornbrille, der leicht zu eng geratene Anzug – das sind Requisiten. Die rundliche Figur passt. Aber die linkischen Bewegungen, die gebeugte Haltung, der schüchtern-verschmitzte Augenaufschlag, die hektisch, etwas unbeholfen tanzenden Beine, die Hände, die nicht wissen, wo sie hinsollen – das alles ist perfektes Können, treffsicher zwischen platter Imitation und respektvoller Parodie.

Und ebenso perfekt ist der Vortrag. Die kleinen Pausen, ehe das Gedicht mit der überraschenden, oft schwarzen Pointe endet, die gewollten Versprecher und Verdrehungen, das Spiel mit dem Publikum – das ist Unterhaltung pur. Und eben nicht nur wortwitzig, sondern auch intelligent.

 

Zusammengefasst: zwei Stunde (inklusive Pause) Unterhaltung auf höchstem Niveau.